Vom Baum der guten Vorsätze

Zum Jahreswechsel haben gute Vorsätze Hochkonjunktur. Und das ist gut so, kommt doch in jedem einzelnen Neujahrsvorsatz das Prinzip Hoffnung zum Ausdruck. Was gibt es Besseres in diesen Zeiten?

Hoch im Kurs stehen auch heuer wieder Ziele wie

  • mehr Bewegung,
  • weniger Stress,
  • mehr Zeit für Familie, Freunde und für sich selber.

Diese Ziele rangieren nach Umfragen in Deutschland erneut unter den Top Ten für 2024 (DAK/Forsa Nov 2023, FOM 2023, Statista Nov 2023). Demnach müssten schon bald viele von uns bewegter, gelassener, zufriedener – kurzum: gesünder leben. Doch die Sache hat einen Haken:

Am Baum der guten Vorsätze gibt es viele Blüten, aber wenige Früchte. (Konfuzius)

Das wusste schon der chinesische Philosoph Konfuzius (551 - 479 v. Chr.) vor über 2.500 Jahren. Wir wissen heute: unser Gehirn hat es gern bequem; daher lassen sich alte Gewohnheiten nicht ohne weiteres „überschreiben“ (ARD-alpha). So kommt es, dass selbst von den besten Vorsätzen nach wenigen Wochen nicht mehr viel übrig ist, wenn wir nicht gut auf sie aufpassen. Sie werden dann schlicht überroll im Alltagstrott, sobald wir auf „Autopilot“ fahren.

Im Alltag wahr zu machen, was wir uns zum Jahreswechsel - vermutlich in Festtagsstimmung - vorgenommen haben, ist also gar nicht so einfach. Neujahrsvorsätze tragen gewiss das Prinzip Hoffnung in sich, aber leider auch ein hohes Frustrations-Potential. Nach einer repräsentativen Umfrage hat es im vergangenen Jahr nicht einmal jede:r Dritte geschafft, sich länger als ein paar Monate an die eigenen Vorsätze für 2023 zu halten (FOM 2023).

Was also ist zu tun, um der Frust-Falle zu entgehen? Was tun wir, wenn es uns nicht genügt, nur die Blüten am Baum der guten Vorsätze zu bestaunen? Wenn wir einen Schritt weiter gehen wollen, um am Ende wirklich die Früchte zu ernten?

Dazu sind gerade jetzt wieder wertvolle Tipps  in zahlreichen Artikeln zu lesen (SWR 2023; ZEIT online 2024; Karrierebibel 2023). Empfohlen wird u.a., realistisch zu bleiben mit dem, was wir uns vornehmen, die Umsetzung gleich in Angriff zu nehmen und dranzubleiben, dabei Spaß zu haben und sich eine:n „Verbündete:n“ zu suchen.  . 

Meine Empfehlung: finde Verbündete unter Gleichgesinnten, z.B. in einem Kurs, der dir Spaß macht. Tu es bald. Und mal dir aus, wie es für dich sein wird, deine Ernte einzufahren und in den Genuss der Früchte zu kommen! Damit befeuerst du deine Motivation.

In meinen Kursen kannst du ab 15. Januar am eigenen Leib erleben, wie

  • Bewegung von lästiger Pflicht zur freudigen Kür wird,
  • deine Energie steigt und Gelassenheit wächst,
  • sich neue Gewohnheiten einfädeln lassen in deinen Alltag.

Klingt gut? Dann sei dabei und nimm die Gelegenheit wahr, dich regelmäßig zu üben in sanfter Bewegung, achtsamer Körperwarhnehmung und QiGong oder Tanz - wahlweise in Präsenz oder online auf Zoom. Zur Termin-Vorschau geht's mit einem Klick hier, zum PDF-Download mit einem Klick hier.

Was immer du sonst noch in Erfahrung bringst und ausprobierst: ich wünsche dir, dass deine Neujahrsvorsätze fruchten!

Barbara Schulte-Büttner.

Bewegungspädagogin, Tanzpädagogin, Kursleiterin für Gesundheit und Prävention.

www.spielraum-tanzdialog.de