Diese Interviewfragen habe ich für choretaki per email beantwortet:

Bitte stelle dich kurz vor!

Ich heiße Agnes Blumenschein und als Integrale Tanz- und Ausdruckstherapeutin & -pädagogin gebe ich meine Freude am Tanz an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Kontexten weiter.

Wie bist du zum Tanz gekommen und wo liegt dein tänzerischer Hintergrund?

Tanzen war für mich schon als kleines Kind ein zentrales, recht intuitives und direktes Ausdrucksmittel. Als Jugendliche habe ich dann verschiedene Tanzstile kennengelernt und ausprobiert wie Hip Hop, Modern, Musical- und Jazz-Dance. Später bin ich bei Tanzimprovisation und dem afro-haitianischen Tanz gelandet und habe darin meine Leidenschaft gefunden. Im afrikanischen Tanz hat mich die kraftvolle und ganz-körperliche Bewegung gepackt und in der Tanzimprovisation das freie, spielerische und auch achtsame Bewegen. Die für mich wichtigsten Lehrer:innen waren/sind für mich Karine Label, Sadé & Kristina Alleyne, Martina Sagmeister, Vinicius.

Was ist dein aktueller thematischer Tanzschwerpunkt?

Afrikanischer Tanz, Tanzimprovisation und Tanztherapie, Musical-Dance.

Dabei ist mir wichtig: Freude am Bewegen von Kopf bis Fuß, mehr Sicherheit und Selbstverständnis im eigenen Körper zu finden und den Bewegungsspielraum zu erweitern.

Agnes Blumenschein (c)JSandor

Für wen und wo bietest du deine Kurse an?

Afrikanischen Tanz und Tanzimprovisation für Erwachsene jeden Alters in NÖ (Hasendorf und Zwentendorf an der Donau), Tanztherapeutische Einzelbegleitung für Kinder und Jugendliche in Wien, Musical-Dance für Menschen mit Behinderung ab 16 Jahren bei Verein Ich bin O.K. in Wien

Welche Träume, Wünsche, Visionen hast du in Bezug auf den Tanz?

Dass er uns mehr in Kontakt bringt mit uns selbst, unserer inneren Stärke und Verletzlichkeit, unserer Lebensfreude und Lebendigkeit. Zugleich darf er uns in Verbindung miteinander bringen, sodass wir einander offen, liebevoll und selbstbestimmt begegnen können.

Gibt es ein Motto oder Spruch, der für dich wichtig ist?

Mein Motto ist „Zeit zum Aufblühen“. Damit meine ich, dass sich jeder Mensch in seiner Zeit und seinem Tempo entwickeln und entfalten darf und den Tanz unterstützend für sich nutzen kann.

Hat sich dein Zugang zum Tanzen oder zu den Tänzen im Laufe der Zeit verändert und wenn ja, in welcher Weise?

Ja ich denke schon. Tanz ist für mich viel mehr zu einer Lebensbewegung geworden, die sich z.b. bereits in einem bewussten Atemzug oder dem Stehen und Verbinden mit dem Boden vollzieht. Er ist etwas, woraus ich Kraft schöpfen und mich besser spüren kann. Tanz zu unterrichten und Menschen mit Tanz zu begleiten hat mir auch eine andere Perspektive darauf eröffnet und ich lerne stetig dazu.

Ist dir in Hinblick auf das Tanzen etwas besonders wichtig?

Dass es Spaß macht und jede:r die eigene Ausdrucksweise darin findet.

Entwickelst du auch eigene Tänze bzw. Choreographien und wenn ja, was motiviert dich dazu? 

Ja ich probier gerne was aus und überlege mir auch kleine Abfolgen. Ich mag es, wenn es eine Struktur gibt, an der ich und die Tänzer:innen sich anhalten können. Und wenn eine gemeinsame Form entsteht, etwas worauf jede:r stolz sein kann, finde ich das wunderschön.

Was ist deine nächste Tanzveranstaltung?

Meine Kurse starten wieder Mitte Februar. Infos dazu findest du hier: https://www.agnesblumenschein.at/aktuelles

 

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